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Jüdischer Friedhof in Eisenhüttenstadt (Fürstenberg (Oder))

Eingangsbereich des Jüdischen Friedhofs von Fürstenberg in Eisenhüttenstadt
Foto: Anke Geißler-Grünberg
Eingangsbereich des Jüdischen Friedhofs von Fürstenberg in Eisenhüttenstadt

Über die Geschichte der Juden in Fürstenberg (Oder), einem Stadtteil im heutigen Eisenhüttenstadt, ist bislang nicht viel bekannt. So berichtet die Stadtchronik, dass es im Jahr 1755 ein Judenviertel gegeben habe, was einen ersten Hinweis für eine in der Stadt etablierte jüdische Gemeinschaft liefert. Ihre Toten brachte sie allerdings zunächst nach Friedland (Niederlausitz).

Heute gibt es neben zwei Stolpersteinen vor allem den kleinen und sehr gepflegten Friedhof, der vom jüdischen Leben in der Stadt und seinem gewaltsamen Ende in der NS-Zeit erzählt. Zugleich ist er Zeugnis eines sehr unterschiedlichen Umgangs der Mehrheitsgesellschaft mit einem Erbe, das nicht zur eigenen Kultur gehört.

Anke Geißler-Grünberg