Promovierendenvertretung
Im Juni wird zum ersten Mal eine Promovierendenvertretung für jede Fakultät der Universität Potsdam (UP) gewählt! Sie löst damit die bisherige PoGS-Promovierendenvertretung ab.
Die Vertretung wird dann mit jeweils zwei Mitgliedern pro Fakultät alle Promovierenden der UP vertreten. Erstmals wird diese Vertretung ein Anhörungs- und Vorschlagsrecht in allen sie betreffenden Belangen in den Organen und Gremien der UP haben.
Die Wahl findet vom 15. bis 19.6.2026 statt.
Ihre Stimme zählt – gestalten Sie die Promovierendenvertretung mit!
Die Promotion ist eine intensive Phase: Sie forschen, lehren, schreiben, organisieren – und oft bleibt wenig Raum, um die eigenen Interessen sichtbar zu machen. Genau deshalb braucht es eine starke Promovierendenvertretung an der Universität Potsdam. Eine Vertretung, die Ihre Anliegen kennt, Ihre Perspektiven einbringt und Ihre Interessen dort vertritt, wo Entscheidungen getroffen werden.
Jetzt ist der richtige Moment, aktiv mitzuwirken.
Warum sollten Sie sich beteiligen?
- Weil gute Promotionsbedingungen kein Zufall sind. Sie entstehen, wenn Menschen sich dafür einsetzen.
- Weil Ihre Stimme Gewicht hat. Die Promovierendenvertretung bringt ihre Themen in zentrale Gremien ein.
- Weil Vielfalt entscheidend ist. Jede Promotion ist anders – und genau diese Unterschiedlichkeit sollte sich in der Vertretung widerspiegeln.
- Weil Engagement etwas bewegt. Ob Betreuung, Finanzierung, Arbeitsbedingungen oder Weiterbildung: Wer mitredet, verändert die Rahmenbedingungen.
Kandidieren? Das ist einfacher, als Sie denken.
Sie benötigen keine jahrelange Gremienerfahrung und keine perfekte Rhetorik. Was zählt, ist Ihr Blick auf die Promotionsrealität – und die Bereitschaft, diese aktiv mitzugestalten. Auch internationale Promovierende können selbstverständlich kandidieren – Sprachbarrieren sind kein Ausschlusskriterium, und manche Arbeitsprozesse funktionieren zweisprachig.
Wählen? Auf jeden Fall.
Auch wenn Sie selbst nicht kandidieren möchten: Ihre Stimme stärkt diejenigen, die sich für bessere Promotionsbedingungen einsetzen. Jede Wahlbeteiligung zeigt, dass Promovierende nicht nur forschen, sondern auch Verantwortung übernehmen.
Gemeinsam erreichen wir mehr.
Die Satzung mag formal wirken – aber das, was sie ermöglicht, ist lebendig: Mitbestimmung, Sichtbarkeit, Vielfalt und echte Veränderung. Ob Sie kandidieren oder wählen: Sie tragen dazu bei, dass die Interessen aller Promovierenden gehört und ernst genommen werden, um die Promotionsphase an der Universität Potsdam ein Stück besser zu machen.
Ein Überblick
Aufgaben der Promovierendenvertretung
Einflussmöglichkeiten der Promovierendenvertretung
Rechtliche Grundlagen
Wie kann ich kandidieren?
Die Wahl zur Promovierendenvertretung
Die aktuelle PoGS-Promovierendenvertretung
Carolin Dreinemann, PoGS Promovierendenvertretung 2025
Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Department Musik und Kunst
Kunstpädagogik und Kunstdidaktik
Kontaktsprachen: Deutsch, Englisch
E-Mail: carolin.dreinemannuuni-potsdampde
Warum engagiere ich mich als PoGS Promovierendenvertretung?
In meiner eigenen Promotion erforsche ich die Wechselbeziehung von Mensch und Raum, insbesondere im gebauten Raum. Mein Fokus liegt auf der Baukulturellen Bildung und der Frage, wie wir ein tiefergehendes Verständnis für die Gestaltung und Wahrnehmung unserer Lebenswelt entwickeln können. Kunstpädagogische Perspektiven und künstlerische Forschung sind zentrale Mittel, um Raumpraktiken zu hinterfragen und neu zu gestalten – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Phase der Promotion weit mehr ist als das Erstellen der Dissertation, was mir immer wieder im Austausch mit anderen Promovierenden deutlich wird. Sie ist eine umfassende Phase der Entwicklung wissenscha5licher, methodischer und beruflicher Kompetenzen. Als Promovierendenvertreterin möchte ich als Vermittlerin der Perspektiven der Promovierenden die Anliegen, Erfahrungen und Bedürfnisse spezifischer in die Ausrichtung der Angebote der PoGS einbringen. Eine ausgeglichene Förderung der methodischen Vielfalt in der Forschung und des interdisziplinären Austauschs ist mir hier ein besonderes Anliegen. Ziel ist, befähigt zu werden, die Promotionszeit so gestalten zu können, dass sie nicht nur akademische Ziele erfüllt, sondern auch Wissen transferiert, Vernetzung ermöglicht und die eigene Entwicklung nachhaltig fördert.
Tina Kowalzik, PoGS Promovierendenvertretung 2025
Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Fachdidaktik Sport unter Berücksichtigung der Primarstufe
Kontaktsprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
E-Mail: kowalzikuuni-potsdampde
Warum engagiere ich mich als PoGS Promovierendenvertretung?
In meinem Promotionsvorhaben geht es um die Körpererfahrung von Kindern im Sportunterricht der Grundschule. Dafür befrage ich Sportlehrkräfte, ob sie das Erfahren von vielfältigen Körpererfahrungen als relevant für Kinder erachten und inwiefern sie dafür Möglichkeiten in ihrem Unterricht schaffen.
Da ich neben meiner Promotion und der Stelle an der Uni auch an einer Schule als Lehrerin arbeite, sehe ich täglich wie wichtig eine gute Vernetzung zwischen verschiedenen Arbeitsgebieten ist. Für einen erfolgreichen Transfer ist es wichtig Ansprechpersonen zu haben, die Anliegen/Wünsche/Ideen jeweils weitergeben können und entsprechend Änderungsprozesse anschieben können. Es ist mir wichtig die Probleme von Promovierenden sichtbar zu machen und diese entsprechend zu unterstützen. In diesem Jahr haben wir zwei erfolgreiche Online Schreibtag für Promovierende organisiert und uns mit für die Wiedereinführung des Deutschlandtickets für Promovierende engagiert. Im Falle einer Wiederwahl, könnte ich derzeitig laufende Bemühungen für die Lösung von Problemen weiter fortführen.


