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Transferpodcast: Naturwissenschaften in Lebensbildern

Im Rahmen des Podcasts zum Thema „Wissens- und Technologietransfer” hat die Produktionsfirma Speak low neben der eigentlichen Podcast-Produktion eine Workshopreihe organisiert, in denen man sich einen Überblick über die wichtigsten Regeln und Methoden des Podcastens verschaffen konnte: Wie funktioniert das Storytelling, wie findet man interessante Interviewpartner für Podcasts? Weiterhin wurde in die wichtigsten Audioprogramme eingeführt und der Umgang mit und das Sprechen vor dem Mikrofon geübt.

An diese Workshops koppelte die Lehrveranstaltung Transferpodcast: Naturwissenschaften in Lebensbildern von Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg an. Die zentrale Idee war es, sich fundamentalen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht über Lehrbücher und Theorien zu nähern, sondern über die Lebenswege der Menschen, die sie hatten.

In dem begleitenden Seminar haben vier Studierenden sich in ihrem eigenen Podcast Lebenswege und wissenschaftliche Lebensleistungen von Persönlichkeiten ihrer Fachdisziplin erarbeitet.


#28 - Dominic Hamann: César Milstein - Vater der modernen Immunologie

Dominic Hamann studiert im Masterstudiengang Biochemistry and Molecular Biology an der Universität Potsdam. In Folge 28 spricht er über den argentinischen Immunologen César Milstein, der trotz politischer Unruhen und Hindernisse in seinem Heimatland den Weg zur modernen Immunologie geebnet hat und dafür mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt wurde. Unter anderem auch mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin, den er 1984 gemeinsam mit Niels Kaj Jerne und Georges Köhler für die Entwicklung der Hybridomtechnik zur Herstellung monoklonaler Antikörper erhielt.

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#29 – Helena Schulz: Edsger Wybe Dijkstra - Der Informatiker, der die Einfachheit liebte und die Technik ablehnte

Edsger Wybe Dijkstra war der erste Informatiker der Niederlande und hat extrem viele wichtige Beiträge zur Informatik geleistet. Einer dieser Beiträge ist sein Algorithmus zur Berechnung von kürzesten Pfaden in einem Graphen, welcher auch nach ihm benannt wurde. Diesen Algorithmus und das Leben dieses eigenwilligen Mannes betrachtet die Informatikstudentin Helena Schulz in Folge 29.

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#30 – Florian Hollants: Emmy Noether – Das vergessene Genie

Florian Hollants erzählt vom Werdegang von Emmy Noether, einer Mathematikerin, die so einflussreich war, dass ihre Arbeit nur von Albert Einstein übertroffen wurde.

Geboren wurde sie 1882 in Erlangen in eine deutsch-jüdische Familie und wuchs in einer Welt auf, die Menschen wie sie ablehnte. Aufgrund ihres Geschlechts vom Universitätsbesuch ausgeschlossen, gelang es ihr dennoch, ein so phänomenales Verständnis der Mathematik zu erlangen, dass ihre Arbeit eine ganze Disziplin begründete. Zu Lebzeiten anonym, von der Nachwelt ignoriert, ist dies das Leben von Emmy Noether, der wichtigsten Mathematikerin, die die Welt vergessen hat.

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#31 – Julian Stähle: Joseph-Louis Lagrange – Ein Vorreiter der mathematischen Physik mit großen Visionen

In Laplace Gedächtnisrede spiegelt dieser sehr gut Lagranges Person und Wirken wider: „Unter denjenigen, die am wirksamsten die Grenzen unserer Wissenschaft erweitert haben, besaßen Newton und Lagrange in höchstem Maße jene glückliche Kunst, die allgemeinen Prinzipien zu entdecken, welche das eigentliche Wesender Wissenschaft ausmachen. Diese Kunst, verbunden mit einer seltenen Eleganz in der Entwicklung der abstrakten Theorien ist für Lagrange charakteristisch.“

In Folge 31 betrachtet Julian Stähle, Student im Masterstudiengang Astrophysik das Leben dieser ruhigen, sehr stolzen, Person, Joseph-Louis Lagrange, der, wie er erzählt, in seinem Leben sehr viel Leid, Krankheit und Rückschläge hinnehmen musste und dennoch weitergemacht und sich nicht entmutigen lassen hat. Die Kraft dazu zog er vorrangig aus der Wissenschaft.

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