#OpenUP! Weiterbildungsreihe zu Diversität und (Anti-)Diskriminierung
Was genau meint eigentlich Diversität? Wo fängt Diskriminierung an? Was braucht es, um diskriminierungssensibel zu sprechen? Was bedeuten die vielen Begriffe rund um Geschlechtervielfalt und Rassismuskritik? Wie sehen eigentlich die rechtlichen Grundlagen der Gleichbehandlung aus? Und welche Rolle spielt das alles für meinen Arbeitsbereich an der Universität Potsdam?
Es gibt viel Veränderung – in der Gesellschaft und an der UP. Diversität und Antidiskriminierung, Ausschluss und Teilhabe werden immer mehr diskutiert, Gesetze ändern sich und Richtlinien kommen hinzu. Die UP hat sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, diese Themen mehr in die Hochschule zu tragen, eigene Strukturen zu reflektieren, einen Dialog anzustoßen und den Diskriminierungsschutz zu stärken. Dabei sollen alle Beschäftigten die Möglichkeit haben sich ausreichend zu informieren – zu aktuellen Debatten, aber auch zur konkreten Auswirkung auf ihren Arbeitsplatz.
Dafür gibt es nun die Weiterbildungsreihe #OpenUP!. In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten, vom Kurzinput über Workshops bis hin zu einem informellen „DiversiTEA“ bieten wir Raum sich zu zu informieren, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen. Alle Beschäftigten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!
Ein Einblick in den Aufbau der Weiterbildungsreihe:
Die Reihe besteht aus einem Grundlagen- und einem Vertiefungsteil. Die einzelnen Angebote können getrennt voneinander besucht werden, allerdings sollte einem Vertiefungsangebot idealerweise die Teilnahme am Einführungsworkshop (oder Input) vorausgehen. Die DiversiTEA-Formate bieten allen, die mindestens eine vorherige Veranstaltung besucht haben die Möglichkeit, in informeller Runde das Gelernte zu reflektieren.
Anmeldung:
- Bitte melden Sie für die Veranstaltungen einzeln an und nennen Sie uns hier auch Ihren Arbeitsbereich an der UP.
- Eine Anmeldung ist nur möglich, wenn Sie für die gesamte Dauer des Workshops/der Veranstaltung teilnehmen können.
- Sollten Sie verhindert sein, melden Sie sich bitte unbedingt frühzeitig wieder ab, damit wir Ihren Platz an Personen von der Warteliste vergeben können.
Die Weiterbildungsreihe #OpenUP! kann im Rahmen der Arbeitszeit besucht werden.
Ansprechperson: Cash Hauke (haukeuuni-potsdampde)
Aktuelles Programm
25.03.2026 | Diversität und Antidiskriminierung: Grundlagen für den Arbeitsalltag - (online Lunch Talk)
Mittwoch, 25.03.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/mM6Sj5pZSVqU31_9n4fDjw
In einer immer vielfältigeren und sich schnell wandelnden Umgebung ist die Fähigkeit Diskriminierung zu erkennen und aktiv dagegen vorzugehen zu einer essenziellen Kompetenz geworden. Doch was zählt zu Diskriminierung und was nicht? Welche Diskriminierungsformen gibt es und welche Brücke schlagen diese in den eigenen Alltag?
Seit einigen Jahren werden Themen wie Diversität, Antidiskriminierung, Privilegien auch an Hochschulen diskutiert. So entstehen Richtlinien zum Diskriminierungsschutz oder neue Verfahren zur Änderung des Geschlechtseintrags.
In dem Lunch-Talk gibt Sophie Irmey (Trainerin und Expertin für Antidiskriminierung) eine kurze Einführung in die Themen Diversität und Antidiskriminierung mit Blick auf aktuelle Diskurse, Diskussionen und Strategien.
Dieser Lunch-Talk richtet sich an alle Interessierte, die sich einen kurzen Überblick verschaffen wollen.
Sophie Irmey (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und als Trainerin für Antidiskriminierung und Diversity in verschiedensten Kontexten bundesweit tätig.
Als ehemalige Antidiskriminierungsbeauftragte in verschiedenen Institutionen hat sie Betroffene von Diskriminierung beraten.
Auf struktureller Ebene begleitet sie mit ihrer Expertise Prozesse der Implementierung von Diskriminierungssensibilität und Umsetzung diversitätsorientierter Organisationsentwicklung. Weitere Infos unter: www.sophieirmey.de
23.04.2026 | Von Richtlinie zur Realität - Diversität und Antidiskriminierung verstehen und umsetzen (Vertiefungsworkshop)
Donnerstag, 23.04.2026 | 09:00 - 12:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/Y_qON8J8QaWzGRM5-oqlww
Dieser Workshop richtet sich an alle Interessierte, die im Anschluss des Lunch Talks "#OpenUP! Diversität und Antidiskriminierung – was soll das eigentlich sein?" tiefer einsteigen und praktisch (bspw. mit Fallbeispielen) dazu arbeiten und reflektieren möchten.
Es ist kein Vorwissen notwendig, lediglich die Anwesenheit beim Lunch-Talk erwünscht.
Sophie Irmey (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und als Trainerin für Antidiskriminierung und Diversity in verschiedensten Kontexten bundesweit tätig.
Als ehemalige Antidiskriminierungsbeauftragte in verschiedenen Institutionen hat sie Betroffene von Diskriminierung beraten.
Auf struktureller Ebene begleitet sie mit ihrer Expertise Prozesse der Implementierung von Diskriminierungssensibilität und Umsetzung diversitätsorientierter Organisationsentwicklung. Weitere Infos unter: www.sophieirmey.de
20.05.2026 | Rassismus im Hochschulalltag - wahrnehmen, verstehen, handeln (online Lunch Talk)
Mittwoch, 25.03.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Anmeldung unter: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/AM_PME0EQRK36pO-3pYlyQ
Rassismus ist kein Randphänomen, sondern Teil gesellschaftlicher Strukturen – und damit auch Teil unseres Hochschulalltags. Er wirkt nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern ebenso in subtilen Zuschreibungen, Routinen und institutionellen Abläufen. Oft bleibt er unsichtbar – besonders für diejenigen, die nicht unmittelbar betroffen sind. Gleichzeitig prägt er Zugehörigkeit, Teilhabechancen und die Frage, wessen Wissen und Perspektiven als selbstverständlich gelten.
In dem Lunch-Talk mit dem Titel „Rassismus im Hochschulalltag – wahrnehmen, verstehen, handeln“ geht es darum, zu beleuchten, wie rassistische Diskriminierung entsteht und anhand konkreter Beispiele zu verstehen, auf welchen Ebenen unserer Gesellschaft sie wirkt. Da wir alle in diesem bestehenden System sozialisiert sind, tragen wir – bewusst oder unbewusst – rassistische Denkmuster in uns. Der Online Lunch Talk bietet einen kompakten fachlichen Input und lädt dazu ein, eigene Perspektiven kritisch zu reflektieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, Rassismus im Hochschulkontext sensibel wahrzunehmen, strukturelle Zusammenhänge besser zu verstehen und erste Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Beschäftigten der Universität, die sich mit Fragen von Diskriminierung, Chancengerechtigkeit und professionellem Handeln im Hochschulalltag auseinandersetzen möchten.
Nezahat Xuereb: (sie/ ihr) ist Dipl.-Kommunikationswirtin, Gründerin des BI*PoC Netzwerks deutscher entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (BI*PoC in NGOs) und zertifizierte Diversity Trainerin (Eine Welt der Vielfalt e.V.). Sie hat über 10 Jahre Berufserfahrung im entwicklungspolitischen Sektor, wo sie sowohl im Fundraising als auch im Antidiskriminierungsbereich für verschiedene Nichtregierungsorganisationen tätig war. Sie hält Trainings zu den Themen Empowerment, Anti-Rassismus, Care-Arbeit, Klassismus, Mehrfachdiskriminierung und diversitygerechte Sprache. Sie ist feste Trainerin für die
Senatsverwaltung der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung u.a. im Zuge der LADS-Akademie. Ihr ist es ein großes Anliegen stets machtkritische Räume
anzubieten, in denen ein respektvoller und empathischer Austausch stattfinden kann.
11.06.2026 | Rassismus erkennen und kompetent handeln – für einen professionellen Umgang im Arbeitsalltag (Vertiefungsworkshop)
Donnerstag, 11.06.2026 | 09:00 - 12:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/H2j21P9dSRC1ToOj3YUqKg
Aufbauend auf dem Lunch Talk vertieft dieser Workshop die Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext. Gemeinsam wird erarbeitet, wie rassistische Diskriminierung entsteht, auf welchen Ebenen sie wirkt und welche Rolle wir selbst – bewusst oder unbewusst – in bestehenden Strukturen einnehmen. Da wir alle in diesem System sozialisiert sind, tragen wir rassistische Denkmuster in uns. Ein professioneller Umgang damit erfordert Wissen, Selbstreflexion und Handlungskompetenz.
Der Workshop bietet Raum für intensivere Reflexion, Fallarbeit und praxisnahe Übungen. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit rassistischen Situationen oder Aussagen zu gewinnen – im eigenen Team, in administrativen Abläufen, im Kontakt mit verschiedenen Statusgruppen oder in Lehr- und Beratungskontexten. Dabei geht es sowohl um den Umgang mit eigenen Unsicherheiten als auch um konkrete Strategien für ein diskriminierungssensibles und verantwortungsbewusstes Handeln.
Die Veranstaltung richtet sich an Beschäftigte, die ihre Kenntnisse vertiefen und ihre Handlungskompetenz im Sinne einer diversitätssensiblen Hochschulkultur weiterentwickeln möchten.
Nezahat Xuereb: (sie/ ihr) ist Dipl.-Kommunikationswirtin, Gründerin des BI*PoC Netzwerks deutscher entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (BI*PoC in NGOs) und zertifizierte Diversity Trainerin (Eine Welt der Vielfalt e.V.). Sie hat über 10 Jahre Berufserfahrung im entwicklungspolitischen Sektor, wo sie sowohl im Fundraising als auch im Antidiskriminierungsbereich für verschiedene Nichtregierungsorganisationen tätig war. Sie hält Trainings zu den Themen Empowerment, Anti-Rassismus, Care-Arbeit, Klassismus, Mehrfachdiskriminierung und diversitygerechte Sprache. Sie ist feste Trainerin für die
Senatsverwaltung der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung u.a. im Zuge der LADS-Akademie. Ihr ist es ein großes Anliegen stets machtkritische Räume
anzubieten, in denen ein respektvoller und empathischer Austausch stattfinden kann.
24.06.2026 | Nicht nur Mann und Frau?! – Geschlechtlicher Vielfalt an der Hochschule kompetent begegnen (online Lunch Talk)
Mittwoch, 24.06.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/c4wqeO-wSUCeqiwKUdpmNg
Welche Geschlechter gibt es außer Frau und Mann noch? Was für Erfahrungen machen diese Men-schen an der Universität? Diesen und weiteren Fragen gehen wir Im Vortrag auf den Grund. Es wer-den Basics wie Begriffe (u.a. inter, trans, divers und abinär) erläutert. Dann erkunden wir, wie ein selbstverständlicher, kompetenter und professioneller Umgang mit allen Geschlechtern im universi-tären Arbeitsalltag umgesetzt werden kann.
Né Fink ist Diversity Trainer und Systemischer Berater. Dey (Pronomen) hat das Pilotprojekt „Unter-stützung von trans Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen geleitet. Durch zahlreiche Beratungsgespräche hat dey wertvolle Einblicke in die Lebensrealitäten vieler trans und abinärer Studierender sowie Mitarbeitender gewonnen. Né bietet bundesweit Unterstützung und Beratung für Fachkräfte und Organisationen im Bereich der Inklusion geschlechtlicher Vielfalt an. Zudem enga-giert sich Né Fink ehrenamtlich in der Trans*- und Angehörigenberatung im Queeren Zentrum in Göttingen.
16.09.2026 | Neutralitätsgebot und Verfassungstreue, Handlungssicher in herausfordernden Zeiten: Das Erste-Hilfe-Kit Demokratie (online Lunch Talk)
Dienstag, 16.09.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Erste-Hilfe-Kit Demokratie für Verwaltungsmitarbeitende.
Grundprinzipien der Arbeit im öffentlichen Dienst und Hinweise auf die Rechtslage in Bezug auf Demokratieerhalt.
Der Verein Verwaltung für Demokratie e. V. stellt in einem Online-Lunchtalk für die Mitarbeitenden der Universität Potsdam ihr neues „Erste-Hilfe-Kit Demokratie“ vor. Das Toolkit dient als praxisorientierte Orientierungshilfe für Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die in ihrem beruflichen Alltag mit Entwicklungen konfrontiert werden, die geltendes Recht oder demokratische Grundprinzipien infrage stellen.
Das Kit bietet rechtliche Grundlagen, Handlungsräume, Checklisten und Praxis-Tipps, um in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben, die eigenen Rechte zu kennen und sich aktiv für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen.
14.10.2026 | Antiziganismus im Hochschulkontext – eine Einführung (online Lunch Talk)
Mittwoch, 14.10.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
(Ankündigung folgt in Kürze)
Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus
04.11.2026 | Gleichbehandlung gestalten: Antiziganismus in Studium, Lehre und Verwaltung reflektieren (Vertiefungsworkshop)
Mittwoch, 04.11.2026 | 09:00 - 12:00 Uhr | online via Zoom
(Ankündigung folgt in Kürze)
Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus
15.12.2026 | Vorstellung Science Aid - Anlaufstelle der UP bei digitaler Gewalt (online Lunch Talk)
Dienstag, 15.12.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Anmeldung unter: https://uni-potsdam.zoom-x.de/meeting/register/6e0yIWc6TvaS-ysZq3Fcfg
Digitale Räume sind heute zentrale Orte wissenschaftlicher Kommunikation und zunehmend auch Orte von Grenzverletzungen und Diskriminierung. In dieser 60-minütigen Informationsveranstaltung erhalten Sie einen fundierten Überblick zu digitaler Gewalt, typischen Dynamiken und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Wir klären, wann Betroffenheit beginnt, wie Sie sich schützen können und welche Unterstützungsstrukturen die Universität Potsdam bereitstellt. Zudem stellen wir die Verweisberatung ScienceAid vor.
Agnes Folaji
Vergangene Weiterbildungen
06.12.2023 | Diskriminierungsschutz an der UP: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die Antidiskriminierungsrichtlinie der UP
Diskriminierung macht als gesellschaftliches Phänomen auch vor der Hochschule nicht halt. Diskriminierende Äußerungen, Verhaltensweisen und Verfahren sind oftmals unbewusst und nicht intendiert. Dennoch haben sie negative Auswirkungen auf die Betroffenen und führen zu Benachteiligung und Belastung. Um von Diskriminierung betroffene Personen bestmöglich zu unterstützen, ist es unerlässlich, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Vorgehen gegen Diskriminierung zu kennen. Was passiert im Diskriminierungsfall an der Universität Potsdam? Was ist eigentlich durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geregelt und verboten? Was beinhaltet die Antidiskriminierungsrichtlinie der UP, welche Beschwerdewege sieht sie vor und wer ist für die Bearbeitung von Beschwerden zuständig?
Die Anwältin und Expertin in Antidiskriminierungsrecht, Maryam Haschemi, gibt in diesem online-Input einen Überblick und beantwortet Fragen.
18.04.2024 | OpenUP! Eine Einführung in Diversität und Antidiskriminierung
18.04.2024 | 09:00 - 12:00 Uhr | online via Zoom
Was genau meint eigentlich Diversität? Was zählt zu Diskriminierung und was nicht? Welche Diskriminierungsformen gibt es? Und was hat das mit mir und meinem Arbeitsalltag zu tun?
Seit einigen Jahren werden die Themen Diversität, Antidiskriminierung, geschlechtergerechte Sprache, Ausschlüsse und Teilhabe, Privilegien und Benachteiligung vermehrt in den Medien, in der Politik und nicht zuletzt auch an der Hochschule diskutiert. Es entstehen Richtlinien zum Diskriminierungsschutz oder neue Verfahren zur Änderung des Geschlechtseintrags. Es kursieren viele Begriffe und Konzepte. Dieser Workshop bietet eine allgemeine Einführung in die Themen Diversität und Antidiskriminierung und richtet sich an alle Interessierten, die sich einen Überblick verschaffen wollen. Vorkenntnisse sind nicht nötig und es wird ausreichend Möglichkeit geben, um Fragen zu stellen und Unsicherheiten zu thematisieren.
Referentin: Sophie Irmey (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und bundesweit als Trainerin für Antidiskriminierung und Diversity in verschiedensten Kontexten tätig. Als Antidiskriminierungsbeauftragte der TH Köln hat sie Hochschulangehörige im Fall von Diskriminierung beraten und war im Diversity Management einer Bank tätig. In ihrer Arbeit richtet sie den Schwerpunkt auf die Reflexion von strukturellen und individuellen Verstrickungen in wirkmächtigen Systemen, um dann gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
04.07.2024 | Einführungsmodul: Geschlechtlicher Vielfalt im Arbeitsalltag kompetent begegnen
04.07.2024 | 09:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Dieser Workshop ist für Mitarbeiter*innen der Universität Potsdam, die in das Thema geschlechtliche Vielfalt einsteigen wollen. In einem fehlerfreundlichen, offenen Lehr- und Lernraum werden wir uns für das Thema geschlechtliche Vielfalt sensibilisieren. Der Workshop ist so konzipiert, dass sowohl Teilnehmer*innen, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben, als auch solche die schon Berührungspunkte zu geschlechtlicher Vielfalt hatten, gut aufgehoben sind. Auch kritische Stimmen sind herzlich Willkommen.
Geschlechtliche Vielfalt wird auch an der Universität immer sichtbarer. Studierende und Lehrende outen sich als trans* oder inter* und spätestens seit der Einführung eines 3. positiven Geschlechtseintrag ist das Thema auch zunehmend in den Verwaltungsstrukturen und der IT angekommen. Geschlechtliche Vielfalt wird jedoch noch oft als Herausforderung erlebt. Wie gehe ich mit neuen Namen oder Neo-Pronomen um? Welche Fettnäpfchen gilt es im Umgang mit dieser Zielgruppe zu vermeiden?
In diesem Workshop werden partizipativ Grundlagen zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt im universitären Alltag vermittelt und Unsicherheiten diesbezüglich geklärt. Begriffe, die oft im Zusammenhang mit geschlechtlicher Diversität auftauchen (u.a. inter*, trans*, non-binary) werden definiert. Die referierende Person führt beispielhaft in die Lebensrealitäten sogenannter geschlechtlicher Minderheiten ein und gibt einen Überblick, über die Situation im Kontext Hochschule. Zusätzlich gibt es praktische Tipps für den respektvollen Umgang, damit der Kontakt im universitären Alltag kompetent, leicht und selbstverständlich gelingt.
Referent: Né Fink ist systemischer Berater und als Trainer für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat selbst in der Verwaltung gearbeitet und zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Durch Beratungsgespräche mit Studierenden und Consultinggesprächen mit Angestellten der Universität hat dey Einblicke in die Situation von vielen trans* und abinären Studierenden und Mitarbeiter*innen bekommen. Ehrenamtlich engagiert sich Né Fink in der Trans*- und Angehörigen-Beratung in Göttingen.
08.07.2024 | Für einen wertschätzenden und anerkennenden Arbeitsort für alle – Wie geht diversitätssensible Führung
8.7.2024, 09:00 -17:00 Uhr, in Präsenz am Neuen Palais, Haus 8, Raum 0.58.
Wo spielt das Thema Diversität für Führung eine Rolle? Wie wirken sich Normvorstellungen, strukturelle Machtverhältnisse und gesellschaftliche Ungleichheiten an der Universität und in der Führungspraxis aus? Und was brauchen Führungskräfte im Umgang mit Vielfalt?
In diesem Workshop vermitteln wir zentrale Begriffe und Konzepte, führen ein in förderliche Haltungen und Kompetenzen sowie Handlungsfelder diversitätssensibler Führung. In interaktiven Übungen und Reflexionsphasen können Sie sich kritisch mit eigenen Erfahrungen, Denk- und Wahrnehmungsmustern sowie dem eigenen Führungshandeln im jeweiligen Arbeitskontext auseinandersetzen.
Mit dem Workshop möchten wir Impulse setzen, Denkanstöße geben und Raum bieten für konkrete Anliegen / Herausforderungen und Ideen für eine sensiblere Führungspraxis.
Referentinnen:
Patricia Redzewsky (sie/ihr) ist Magistra der Genderstudies und Erziehungswissenschaften. Bei der Berliner Agentur compassorange ist sie Projektleiterin Leadership & Innovation und tätig als systemische Beraterin & Coach. Sie ist darüber hinaus Social Justice & Diversity Trainerin, Moderatorin und Prozessbegleiterin für (diversitätsorientierte) Organisationsentwicklungsprozesse. Ihre Schwerpunkte sind u.a. Gender, Anti-Schwarzer Rassismus, Postkoloniale Theorien, Diversity und Intersektionalität. Sie hat viele Jahre Einrichtungen des Arbeitsmarktes zu Diversität und strategischer Organisationsentwicklung beraten, und lehrte an der Alice-Salomon-Hochschule im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement zu den Themen Beratung und Kommunikation, Ethik und Diversity. Bei akoma coaching & consulting leitet sie den Bereich Strategie und Diversitätsentwicklung.
Katrin Unger (sie/ihr) ist Bildungs- (Master of Arts) und Erziehungswissenschaftlerin (Bachelor of Arts) mit einem Schwerpunkt auf Organisationsentwicklung und Weiterbildung. Als Beraterin, Moderatorin und Coach bei compassorange begleitet sie individuelle und organisationale Lern- und Veränderungsprozesse – national und international. Sie arbeitet v.a. zu den Themen Gender, Diversity, Bias, Privilegien, Antidiskriminierung sowie Change Management und Co-Creation Leadership. Ihre Tätigkeit ist geprägt durch Ausbildungen in systemischer Beratung, Mediation und Praxis der Personalarbeit sowie Arbeitserfahrungen in Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft.
05.09.2024 | Vertiefungsmodul: Geschlechterinklusiv schreiben und sprechen im Arbeitsalltag
05.09.2024 | 09:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Im universitären Alltag begegnen wir Menschen mit vielfältigen Geschlechtern. Der Umgang mit dieser Vielfalt wird besonders im alltäglichen Sprachgebrauch noch oft als Herausforderung erlebt, beispielsweise beim Wunsch passende Pronomen zu verwenden. Welche häufigen sprachlichen Fallstricke gibt es und wie lässt sich das alles in der Praxis umsetzen?
Dieser Kurs beleuchtet zunächst die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten der geschlechtergerechten und geschlechterinklusiven Sprache. Gemeinsam wollen wir eine Idee entwickeln, wie einfach oder kompliziert geschlechterinklusive Sprache ist. Wann, wie und wo sind sprachliche Veränderungen im Alltag sinnvoll? Dafür diskutieren wir die unterschiedlichen Möglichkeiten inklusiver Sprache, besprechen Neopronomen und klären, was es mit dem Begriff „Deadname" eigentlich auf sich hat.
Im zweiten Teil des Workshops gibt es die Gelegenheit, einen kurzen Blick in die hitzigen Debatten rund um geschlechterinklusive Sprache zu werfen. Denn diese Debatten finden nicht nur in Zeitungen oder in der Politik, sondern auch im universitären Alltag zunehmend statt. Die Diskussionen zum Thema Sprache und geschlechtliche Vielfalt überraschen und überfordern im Arbeitsalltag manchmal. Im Rahmen des Workshops gibt es Raum, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie wir mit diesen Diskussionen im Arbeitsalltag in der Verwaltung und Technik professionell und kompetent umgehen können.
Referent: Né Fink ist systemischer Berater und als Trainer für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat selbst in der Verwaltung gearbeitet und zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Durch Beratungsgespräche mit Studierenden und Consultinggesprächen mit Angestellten der Universität hat dey Einblicke in die Situation von vielen trans* und abinären Studierenden und Mitarbeiter*innen bekommen. Ehrenamtlich engagiert sich Né Fink in der Trans*- und Angehörigen-Beratung in Göttingen.
12.09.2024 | Rassismuskritisch Denken und Handeln – für einen professionellen Umgang im Arbeitskontext
Donnerstag, 12.09.24 | 09:00 - 12:00 Uhr | Am Neuen Palais, Haus 8 Raum 0.58 | Zur Anmeldung
Rassismuskritisch Denken und Handeln – für einen professionellen Umgang im Arbeitskontext
Für (studentische) Mitarbeitende
Bitte nennen Sie in der E-Mail auch Ihre Statusgruppe sowie Ihren UP-Bereich, in dem Sie tätig sind.
Rassismus als Weiße Vorherrschaft wird vielfach immer noch traditionell als vorsätzlicher Hass und Gewalttaten einzelner „böser“ Menschen verstanden. Weniger von der moralischen Perspektive, betrachtet der Critical Race Theory Rassismus breiter und tiefer als ein konstruiertes Geflecht wirkmächtiger Systeme, Institutionen und „universellen“ Regeln, die Ungleichheit, Unterordnung und Ausbeutung nicht nur produzieren, sondern auch reproduzieren und zementieren.
Unter dieser Prämisse werden wir in diesem Workshop Professionalität gemeinsam betrachten: Was ist Professionalität und wem nützt sie? Welchen Effekt haben explizite und implizite Regeln von Professionalität auf bestimmte Teile der Gesellschaft, insbesondere auf rassifizierte Menschen? Was ist das Universelle an Professionalitätsregeln? Welche Personen und Machtverhältnisse sind sichtbar, welche nicht und in welchen Momenten? Wenn wir diese Regeln hinterfragen, womit können wir diese ersetzen, damit Arbeit nicht nur inklusiver und gesünder, sondern auch nachhaltiger und effizienter wird?
Dr. Francine Uwera ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin, Europarechtlerin mit Schwerpunkt Menschenrechtsschutz, Dipl. Übersetzerin, Dolmetscherin und seit Jahrzehnten im Hochschulmanagement sowie als Hochschuldozentin tätig. Als Expertin für Rassismuskritik und Trainerin für „Rassismuskritisches Denken Lernen und Handeln“, u. a. ausgebildet von Tupoka Ogette, bietet sie eigenkonzipierte Workshops und Fortbildungen zu den Themen Rassismuskritik und Vielfalt an. Dabei legt sie einen besonderen Schwerpunkt auf Schule und Hochschule.
16.10.2024 | First Generation Students - was heißt es, als Erste:r in der Familie zu studieren? Chancen und Herausforderungen von Erstakademiker:innen im Studium und Handlungsmöglichkeiten im Hochschulalltag
16.10.2024 | 09:30 - 12:30 | Campus Am Neuen Palais, Haus 8, Raum 56
Die soziale Herkunft entscheidet in Deutschland nach wie vor maßgeblich, ob ein Kind studiert oder nicht. In der Sozialerhebung und im Hochschul-Bildungs-Report zeigt sich, dass die Übergänge die kritischen Punkte sind, insbesondere der Übergang von der Schule in die Hochschule: 79% der Kinder aus akademischen Haushalten nehmen ein Hochschulstudium auf, während es bei Kindern aus nicht-akademischen Haushalten nur 27% sind.
Um dieser Ausgangslage bewusst entgegenzutreten werden in dem Workshop Wirkweisen und Erleben von Bildungsbenachteiligung reflektiert und Handlungsmöglichkeiten für die Sichtbarmachung, Wertschätzung und Stärkung von Studierenden der ersten Generation erarbeitet. Neben Methoden zur Selbsterfahrung und -reflexion basiert der Workshop auf den langjährigen direkten Erfahrungen mit der Zielgruppe und dem best practice-Wissen aus Praxissicht.
Franziska Löffler ist Bundeslandkoordinatorin für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bei ArbeiterKind.de. Zuvor war sie in der nationalen und internationalen Gleichstellungsarbeit tätig, unter anderem für die Vereinten Nationen. Sie ist Erstakademikerin und kennt damit die Hürden von Studierenden ohne akademische Tradition in der Familie aus eigener Erfahrung. Dadurch bringt sie sowohl praktisches als auch theoretisches Wissen mit, um Diversität aus einer intersektionalen Perspektive zu betrachten. Im Sommer 2021 hat sie ihren Master in Internationaler Zusammenarbeit und Pädagogik an der Universität Utrecht abgeschlossen.
ArbeiterKind.de ist die größte gemeinnützige Organisation von und für Studierende ohne akademische Vorbilder in der Familie. Mehrere Tausend Ehrenamtliche unterstützen in 80 lokalen Gruppen jährlich über 30.000 Schülerinnen, Schüler und Studierende vor allem aus nicht-akademischen Familien. In Brandenburg ist ArbeiterKind.de mit 5 lokalen Gruppen in fast allen Hochschulstandorten vertreten und erreichte im Jahr 2023 ca. 365 Ratsuchende.
Durch die direkten Kontakte mit Studierenden der ersten Generation verfügt ArbeiterKind.de über ein großes Wissen über die Herausforderungen und Hürden, denen Erstakademiker:innen in Schule, Hochschule und beim Berufseinstieg begegnen. In Gesprächen mit der Zielgruppe als auch mit Stakeholdern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zeigt ArbeiterKind.de die Praxisseite der Diversitätskategorie soziale Herkunft auf und veranschaulicht strukturelle Barrieren mit konkreten Erfahrungen.
26.11.2024 | Workshop: Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus
Dienstag, 26.11.2024 | 09:30 - 13:30 Uhr | Campus Am Neuen Palais
Für Mitarbeiter*innen der UP
Der Workshop soll sowohl für wiederkehrende Argumentationsmuster und Erscheinungsformen von Antisemitismus, Verschwörungsideologien und antimuslimischen Rassismus sensibilisieren, einen Überblick über die historischen Entwicklungen geben und die Mechanismen dahinter beleuchten. Mit einem Fokus auf selbstreflexive Übungen findet eine erste Auseinandersetzung mit den spezifischen Themenfeldern statt. Im Anschluss findet ein gemeinsamer Austausch zu Fallbeispielen aus der Praxis statt und mögliche Grauzonen werden diskutiert.
- Überblick Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus
- Gruppenarbeiten und Fallanalysen
- Argumentationstrainings
- Verschwörungsideologien
- Positionierungsübungen
- Reflexion durch Design Thinking
Der Workshop wird durchgeführt von der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg und der Fachstelle Islam im Land Brandenburg.
Die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg, in der Trägerschaft der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.), ist unter anderem die zentrale Erstanlaufstelle für Betroffene von Antisemitismus für das gesamte Land Brandenburg und zuständig für das Monitoring antisemitischer Vorfälle und Straftaten. Darüber hinaus bietet die Fachstelle Beratungen und Fortbildungen zu den Themen Antisemitismus, aber auch jüdisches Leben an.
Die Fachstelle Islam im Land Brandenburg ist Ansprechpartnerin für staatliche und nicht-staatliche Einrichtungen in Brandenburg sowie für Institutionen, z.B. Kommunen, öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Schulen und Verbände. Sie berät und führt Fortbildungen zum Themenbereich „Islam“ durch.
Anmeldung per E-Mail an Ecem Özdemir: rukiye.ecem.oezdemiruuni-potsdampde
Bitte nennen Sie in der E-Mail auch Ihre Statusgruppe sowie Ihren UP-Bereich, in dem Sie tätig sind.
28.05.2025 | #OpenUP! Diversität und Antidiskriminierung – was soll das eigentlich sein? (online Lunch Talk)
Mittwoch, 28.05.2025 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom.us/meeting/register/1aj5l3sYRJ6DGA4Go_y5hw#/registration
In einer immer vielfältigeren und sich schnell wandelnden Umgebung ist die Fähigkeit Diskriminierung zu erkennen und aktiv dagegen vorzugehen zu einer essenziellen Kompetenz geworden. Doch was zählt zu Diskriminierung und was nicht? Welche Diskriminierungsformen gibt es und welche Brücke schlagen diese in den eigenen Alltag?
Seit einigen Jahren werden Themen wie Diversität, Antidiskriminierung, Privilegien auch an Hochschulen diskutiert. So entstehen Richtlinien zum Diskriminierungsschutz oder neue Verfahren zur Änderung des Geschlechtseintrags.
In dem Lunch-Talk gibt Sophie Irmey (Trainerin und Expertin für Antidiskriminierung) eine kurze Einführung in die Themen Diversität und Antidiskriminierung mit Blick auf aktuelle Diskurse, Diskussionen und Strategien.
Dieser Lunch-Talk richtet sich an alle Interessierte, die sich einen kurzen Überblick verschaffen wollen.
Sophie Irmey (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und als Trainerin für Antidiskriminierung und Diversity in verschiedensten Kontexten bundesweit tätig.
Als ehemalige Antidiskriminierungsbeauftragte in verschiedenen Institutionen hat sie Betroffene von Diskriminierung beraten.
Auf struktureller Ebene begleitet sie mit ihrer Expertise Prozesse der Implementierung von Diskriminierungssensibilität und Umsetzung diversitätsorientierter Organisationsentwicklung. Weitere Infos unter: www.sophieirmey.de
12.06.2025 | Vertiefungsworkshop zum Lunchtalk - Diversität verstehen, diskriminierungssensibel handeln
Donnerstag, 12.06.2025 | 09:00 - 12:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom.us/meeting/register/CdnEEYyxRVWiYYvduhQq7w#/registration
Dieser Workshop richtet sich an alle Interessierte, die im Anschluss des Lunch Talks "#OpenUP! Diversität und Antidiskriminierung – was soll das eigentlich sein?" tiefer einsteigen und praktisch (bspw. mit Fallbeispielen) dazu arbeiten und reflektieren möchten.
Es ist kein Vorwissen notwendig, lediglich die Anwesenheit beim Lunch-Talk erwünscht.
Sophie Irmey (sie/ihr) ist Sozialwissenschaftlerin und als Trainerin für Antidiskriminierung und Diversity in verschiedensten Kontexten bundesweit tätig.
Als ehemalige Antidiskriminierungsbeauftragte in verschiedenen Institutionen hat sie Betroffene von Diskriminierung beraten.
Auf struktureller Ebene begleitet sie mit ihrer Expertise Prozesse der Implementierung von Diskriminierungssensibilität und Umsetzung diversitätsorientierter Organisationsentwicklung. Weitere Infos unter: www.sophieirmey.de
02.07.2025 | Nicht nur Mann und Frau?! – Geschlechtlicher Vielfalt im Arbeitsalltag kompetent begegnen (online Lunch Talk)
Mittwoch, 02.07.2025 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: https://uni-potsdam.zoom.us/meeting/register/VYp6HsVdSxikiaOhLV95DA#/registration
Welche Geschlechter gibt es außer Frau und Mann noch? Was für Erfahrungen machen diese Men-schen an der Universität? Diesen und weiteren Fragen gehen wir Im Vortrag auf den Grund. Es wer-den Basics wie Begriffe (u.a. inter, trans, divers und abinär) erläutert. Dann erkunden wir, wie ein selbstverständlicher, kompetenter und professioneller Umgang mit allen Geschlechtern im universi-tären Arbeitsalltag umgesetzt werden kann.
Né Fink ist Diversity Trainer und Systemischer Berater. Dey (Pronomen) hat das Pilotprojekt „Unter-stützung von trans Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen geleitet. Durch zahlreiche Beratungsgespräche hat dey wertvolle Einblicke in die Lebensrealitäten vieler trans und abinärer Studierender sowie Mitarbeitender gewonnen. Né bietet bundesweit Unterstützung und Beratung für Fachkräfte und Organisationen im Bereich der Inklusion geschlechtlicher Vielfalt an. Zudem enga-giert sich Né Fink ehrenamtlich in der Trans*- und Angehörigenberatung im Queeren Zentrum in Göttingen.
