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Perlen der Wissenschaft - pearls • Potsdam Research Network |
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Jede einzelne hat ihr unverwechselbares Profil, gemeinsam wollen sie ihr Potenzial besser ausschöpfen: 18 führende Wissenschaftseinrichtungen Brandenburgs haben sich 2009 auf Initiative der Universität Potsdam zum „pearls • Potsdam Research Network“ zusammengeschlossen. Dieser bundesweit einzigartige Verbund hat das Ziel, sich im nationalen und globalen Wettbewerb um Forschungsgelder und exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch erfolgreicher als bisher zu positionieren. „pearls“ steht für „Perlen der Wissenschaft“, wobei jede der Forschungseinrichtungen einzigartig ist. Indem sie zusammenarbeiten und Synergien nutzen, wollen sie den Forschungsstandort Potsdam und die Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg stärker in den internationalen Fokus rücken. Zu den „pearls“-Partnern der Universität Potsdam gehören zahlreiche Institute deutscher Wissenschaftsorganisationen: die Leibniz-Gemeinschaft mit neun Instituten, fünf Einrichtungen der Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, zwei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft sowie das der Universität angegliederte Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik. Im Februar 2011 wurde das „pearls • Potsdam Research Network“ als Stiftung anerkannt, deren gemeinsam besetzte Gremien die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den „pearls“-Partnern institutionalisiert. Die herausragende Expertise der Potsdamer Institutionen ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Einwerbung von Drittmittelprojekten und Netzwerkprogrammen. Durch unterschiedliche Zusammenarbeit der Partnereinrichtungen können Projekte von der Grundlagenforschung bis hin zur Angewandten Forschung mit Unternehmensbeteiligung realisiert werden. Erste „pearls“-Projekte wurden bereits gestartet: Aus ihrem Programm „Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern“ fördert die Bundesregierung das Spitzencluster PROGRESS – ein Forschungsund Technologieverbund für Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit. PROGRESS untersucht die wachsende Verwundbarkeit des Mensch-Umwelt- Systems durch extreme Naturereignisse und Klimawandel und entwickelt Werkzeuge für ein effektives Risikomanagement. |
"Im pearls-Netzwerk wollen wir die gute Zusammenarbeit mit den Potsdamer Institutionen weiter ausbauen
und Synergien nutzen, um die Forschung und Ausbildung enger zu verzahnen, gemeinsam noch erfolgreicher Drittmittel-Projekte
einzuwerben und innovative, zukunftsweisende For- Prof. Oliver Günther, Ph.D. |
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Fotos: Sören Stache, Karla Fritze |
Ein anderes großes Projekt ist das „Taschentuchlabor“. Vierzehn Partner aus Wissenschaft und Industrie arbeiten an der Entwicklung von neuartigen Biosensoren, mit denen Krankheitserreger sofort und ohne komplizierte Aufreinigung detektiert werden können. In allen Forschungsprojekten und „pearls“-Veranstaltungen liegt ein Schwerpunkt auf der interdisziplinären und interinstitutionellen Zusammenarbeit. Ein weiteres wichtiges Bindeglied in der „Perlenkette“ ist hierbei die Nachwuchsförderung, deren zentrales Element die Potsdam Graduate School der Universität Potsdam darstellt. Promovierende erhalten hier optimale Unterstützung sowie attraktive Angebote zur überfachlichen Qualifizierung. |
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