Aktuelles
Vorlesungen im Wintersemester 2025 / 2026
- Die Vorlesung Völkerrecht I findet montags von 14-16 Uhr in Raum S12 statt.
- Die Vorlesung Verfassungsgeschichte findet online und an drei Terminen (15.10.2025, 19.11.2025 und 14.01.2026) mittwochs von 10-12 Uhr in Raum S14 statt.
Vortrag: 100 Jahre Konferenz von Locarno
Zur Sicherung des Friedens in Europa nach dem 1. Weltkrieg fand im Oktober 1925 in Locarno eine Konferenz statt, an der Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Belgien sowie teilweise Polen und die Tschechoslowakei beteiligt waren. Das aus den Verhandlungen resultierende Vertragswerk wurde am 1. Dezember 1925 in London unterzeichnet. Hauptgegenstand war die Anerkennung der durch den Versailler Vertrag gezogenen westlichen Grenze Deutschlands, nicht jedoch seiner Ostgrenze. Ein Fundament für eine dauerhafte Friedensordnung wurde auf diese Weise allerdings nicht gelegt.
Der Vortrag beleuchtet die geschichtliche Ausgangslage, die Vorgeschichte und das Ergebnis der Konferenz, die Inhalte und Lösungsansätze des Vertragswerks sowie die Folgen der Abmachung.
Ist das Völkerrecht am Ende?
- Deutschlands schwierige Rolle in Zeiten globaler Krisen: Zwischen Ideal und Realität – wie konsequent steht Deutschland zu internationalem Recht, wenn politische Interessen ins Spiel kommen? Heute startet in New York eine richtungsweisende Debatte zur Reform des Internationalen Strafgerichtshofs – eine Chance für mehr Gerechtigkeit oder ein Prüfstein für Glaubwürdigkeit? Mehr dazu in meinem ausführlichen Beitrag!
Cotutelle-Verfahren abgeschlossen
Paul Mougeolle hat seine Promotion im Cotutelleverfahren im Sommersemester 2025 abgeschlossen. Seine Dissertation zum Thema "Transnational Climate Due Diligence (CDD). The Existence, Limitations, and Potentialities of Climate Due Diligence in International and Comparative Law" wurde von Prof. Dr. Laurence Sinopoli (Université Nanterre) und Prof. Dr. Norman Weiß (Universität Potsdam) betreut. Weitere Mitglieder der Kommission waren Prof. Dr. Harro van Asselt (University of Cambridge), Prof. Dr. Sandrine Maljean-Dubois (Aix-Marseille Université) und Prof. Dr. Helmut Aust (Freie Universität Berlin).





