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Steuern
Aufenthalt mit Stipendium | Wenn Sie ein Stipendium erhalten, sind Sie unter bestimmten Umständen von der Steuer in Deutschland befreit. Eventuell müssen Sie aber in Ihrem Heimatland das Stipendium versteuern. Dazu befragen Sie Ihren Stipendiengeber.
Erhalten Sie ein Stipendium aus Ihrem Heimatland (z.B. ein Regierungsstipendium) sind Sie nicht verpflichtet, Steuern zu zahlen.

Aufenthalt mit Arbeitsvertrag | Wenn Sie einen Arbeitsvertrag in Deutschland haben und länger als ein halbes Jahr bleiben, dann wird Ihr Einkommen in Deutschland besteuert. Am Jahresende können Sie einen Antrag auf Lohnsteuerausgleich beantragen und erhalten eventuell einen Teil der gezahlten Steuern zurück.
Bleiben Sie weniger als ein halbes Jahr, dann wird Ihr Gehalt in Ihrem Heimatland versteuert, sofern Sie für einen ausländischen Arbeitgeber tätig sind und das Doppelbesteuerungsrecht Sie dem Heimatland zuweist. Mit einigen Ländern gibt es Vereinbarungen, die anfallenden Steuern im Heimatland zu zahlen. Mehr Informationen dazu gibt es im Bundesministerium für Finanzen unter dem „Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung“.

Wer ist steuerpflichtig? | Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommenssteuer. Sie wird bei der Lohnzahlung an den Arbeitnehmer vom Arbeitgeber einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt. Man braucht eine Lohnsteuerkarte, da sie dem Arbeitgeber die maßgebenden Besteuerungsmerkmale des Arbeitnehmers anzeigt. Die rechtliche Grundlage ist das Einkommensteuergesetz (EStG).

Sie sind verpflichtet eine Lohnsteuererklärung abzugeben, wenn das Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eingetragen hat ein Arbeitnehmer von mehreren Arbeitgebern gleichzeitig Lohn bezogen hat
beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und einer von ihnen nach der Steuerklasse V oder VI besteuert worden ist.

Sie können freiwillig eine Steuererklärung abgeben, wenn
  • Sie als Arbeitnehmer während des Kalenderjahres nicht ununterbrochen in einem Dienstverhältnis gestanden haben
  • die Höhe Ihres Arbeitslohnes im Laufe des Kalenderjahres variierte und der Arbeitgeber keinen Lohnsteuerjahresausgleich für den Beschäftigten gemacht hat
  • sich Ihre Steuerklasse zugunsten des Arbeitnehmers im Laufe des Jahres verändert hat
  • Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen entstanden sind, für die kein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde.

Kirchensteuer | Die Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Körperschaft wird besteuert. Mitglieder einer Kirchensteuererhebenden Körperschaft sind steuerpflichtig in dem Kirchengebiet ihrer Konfession. Die Grundlage zur Berechnung der Kirchensteuer ist die Einkommenssteuer (Lohnsteuer). Die Kirchensteuer wird aufgrund von Kirchensteuergesetzen erhoben und wird vom Staat eingezogen. Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft ist auf Ihrer Lohnsteuerkarte vermerkt.